Definition und Wandlung: Finanzen

Bald gibt es diesen kleinen aber feinen Finanzblog schon ein halbes Jahr. Doch was bedeutet eigentlich Finanzen? Was steckt hinter diesem Begriff? Wie hat er sich entwickelt?

Allgemein gesprochen versteht man unter Finanzen alle Aktivitäten rund um Zahlen, also sprich Geld. In die Kategorie Finanzen fallen neben der Finanzbuchhaltung auch die Kalkulation und die Finanzwirtschaft. Aus der Finanzbuchhaltung entwickelte sich in den 1950er Jahren das Controlling, das das Steuerungs- und Koordinationskonzept zur Unterstützung der Geschäftsführung darstellt. Zunächst erfreute sich dieser Fortschritt in den USA, etwa 20 Jahre später auch in Deutschland und Europa.
Doch da dieser Bereich sehr umfangreich ist, teile man ihn später noch einmal in zwei verschiedene Bereiche auf. Zum einen entstand hieraus der CFO (Chief Financial Officier), der für die Bereiche des Finanzwesens (Rechnungswesen, Controlling, Treasury, Liquiditätssicherung) zuständig ist. Auf der anderen Seite gibt es den CEO (Chief Executive Officier), der die Verantwortung in allen Finanzfragen trägt.

Grundlegend veränderte sich die Finanzbuchhaltung jedoch in sofern, dass die vergangensheitstreue Sammlung von Zahlen nun weitergehend interpretierte wurde und sich hieraus Entscheidungsgrundlagen für die zukünftige Ausrichtung des Unternehmens bildeten. Mit dieser Fokussierung der Aufgaben der Buchhaltung stehen die Finanzen heute nicht mehr im Schatten der visionären Geschäftsführung, sondern bilden den Filter, den Visionen bei der Prüfung auf ihre finanzielle Umsetzungsmöglichkeit zu durchlaufen haben.

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