Drastische Sparmaßnahmen der Regierung

Innerhalb der nächsten vier Jahre sollen laut der Bundesregierung 81,6 Milliarden Euro eingespart werden. Hauptsächlich zu Lasten der Arbeitslosen und des öffentlichen Dienstes.

Unter anderem sollen bei Hartz-IV-Empfängern die Rentenversicherungsbeiträge wegfallen, ein eher kurzsichtiger Entschluss, dessen Konsequenzen der Staat in ein paar Jahren gegenübertreten muss, sieht er sich dann einer Flut mittelloser Rentner gegenüber. Auch das Elterngeld soll moderat gekürzt werden und bei ALG-II-Empfängern zusätzliche 300 Euro wegfallen. Diese Kürzung stellt sicherlich kein Anreiz für junge Paare dar, Kinder zu bekommen, welche dann irgendwann auch Geld erwirtschaften und Steuern zahlen. Der Heizkostenzuschuss soll für Wohngeldempfänger ganz wegfallen.

Das sind aber längst noch nicht alle Sparmaßnahmen. Es kommt ferner zu Stellenstreichungen bei der Bundeswehr um bis zu 40.000 Berufs- und Zeitsoldaten und auch bei den Bundesbeschäftigten sollen bis 2014 15.000 Stellen wegfallen. Eine Frage bleibt offen: Warum nehmen sich unsere Abgeordneten nicht ein Beispiel an dem Chef der British-Airways, Willy Walsh, der zum zweiten Mal aufgrund der Krise seines Unternehmens auf seinen Jahresbonus verzichtet und zeigen mal Eigeninitiative, Stichwort Diäten? Damit könnte schon ein großes Loch gestopft werden. Wieso wird wieder einmal bei den Armen und nicht auch mal bei der Mittel- und Oberschicht gekürzt?

Kommentare (0)


Kommentar schreiben